Der Anfang (1994)


Es war genau der 17.09.94. An diesem Tag lernten sich Bahls und Alex auf dem Weg zu einem Konzert kennen. Beide fuhren mit weiteren Freunden nach Penig, ins dortige Kulturhaus, um unter anderem die Bands „Sturmtrupp“ und „Noie Werte“ zu sehen. Bahls und Alex verstanden sich auf Anhieb und es stellte sich schnell heraus, dass beide irgendwie schon musikalisch tätig waren. So hatte Alex in einer Band mit Schulfreunden schon einige Lieder mit dem Bass begleitet und, nachdem sich diese Band auflöste, den Versuch gemacht mit anderen Freunden zu musizieren. Bahls hingegen hatte seine Erfahrungen in einer Blues/Rock Band gemacht und spielte dort eine Zeit lang den Bass, konnte aber auch schon einige Takte am Schlagzeug spielen. So entschloss man sich mit einem weiteren Freund, der schon eine Zeit lang mit Alex zusammen am Schlagzeug spielte, zu einer ersten gemeinsamen Probe in einer kleinen Garage. Der Schlagzeuger kam allerdings nicht zu dieser ersten Probe, und so wurde schnell umdisponiert.
Beim zweiten Versuch traf man sich in einem Jugendclub in Berlin-Friedrichshain und Bahls übernahm von nun an das Schlagzeug. Damit man nicht zu zweit musizieren musste, wurde noch schnell ein enger Freund dazugeholt, welcher dann ursprünglich den Gesang übernehmen sollte. Aber auch er war bei der nächsten gemeinsamen Probe verhindert und so legten Alex und Bahls erstmal alleine los. Da das von Anfang an ziemlich gut klappte, blieb es dann auch so. Von nun an trommelte Bahls am Schlagzeug, während Alex den Gesang und die Gitarre übernahm. Es entstanden die ersten Lieder.


Die Namensgebung


Wie bei den meisten anderen Bands, war es auch hier sehr schwierig und zeitraubend, einen passenden Namen zu finden. Aber es ging dann doch recht schnell, als die Wirtin der kleinen „Stammkneipe“ von Alex meinte: Nennt Euch doch „Havelgeschwader“! So wollte die betagte Dame eigentlich ihren Kegelverein nennen! Die älteren Damen der Kegelgemeinschaft bevorzugten aber letztendlich „Die Havelperlen“.
Alex und Bahls hingegen waren begeistert, und da die Spree als Fluss mitten durch Berlin doch eher bekannt ist, nannten sie sich von nun an „Spreegeschwader“.


Der erste Auftritt (Sylvester 94/95)


Geplant war eine kleine Sylvesterparty in einem kleinen Haus, welches abgerissen werden sollte. Als man einen Tag zuvor dort ankam, stellte man fest, dass der Strom bereits abgestellt war und man begab sich auf die Suche nach einem Stromaggregat. Dabei stieß man auf ein verlassenes Fabrikgelände mit einer großen Halle, welches für die Party noch geeigneter schien. Dort fand dann, mitten in Berlin – Reinickendorf (Borsigwalde) der erste Auftritt in der Zwei-Mann-Besetzung statt. Einige Freunde aus Berlin und Niedersachsen trafen also zum Jahreswechsel ein und, zur Überraschung aller, auch weitere Kameraden. Diese kannte zwar niemand, aber sie hatten wohl von dem „Silvester-Gig“ gehört.
Es war eine gelungene Feier und noch bevor man zum Jahreswechsel anstoßen konnte, traf die Polizei ein. Diese wollten aber nur wissen, wer die Erlaubnis gab auf dem Gelände zu feiern. Sie bekamen die gewünschte Auskunft: „Klaus, der Grundstückverwalter“. Als die Polizei nach einer Stunde erneut eintraf, glaubten alle, dass man mit „Kläuschen“ aufgeflogen wäre! Aber die Polizei wollte nur noch mal nach dem „Rechten“ sehen. Müllbeutel und sogar ein Feuerlöscher neben dem Stromaggregat überzeugten die Herren in grün von unseren friedlichen Absichten und man wünschte uns ein erfolgreiches Jahr.
Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert und zu den ersten „Hits“ von Spreegeschwader gesungen und getanzt.


Das erste Demo (1995)


Der Proberaum in Friedrichshain war inzwischen Geschichte und so überbrückte man die Zeit mit Proben im eigenen Keller oder bei Freunden, und schließlich landete man im Keller einer Kneipe in Berlin-Pankow. Das „Grollis“ galt eine Zeit lang als Szenetreff und so verband man die wöchentliche Probe mit dem anschließenden Umtrunk. Dort nahm man die ersten eigenen Lieder mit dem Kassettenrecorder auf und verteilte die Demos unter Freunden. Neben den ersten eigenen Liedern auf der A-Seite, gab es den Live-Mitschnitt von Sylvester auf der B-Seite, welcher mit super Stimmung schon ganz ordentlich ankam. Aus heutiger Sicht natürlich qualitativ ganz mies, aber legendär!
Noch heute fragen eifrige Sammler nach der ersten Demo-Kassette, welches mit farbigem Cover und Fotos schon recht nett aussah.


Der erste Auftritt (1995)


Die „Hammerskin Sektion Berlin“ feierte Jahrestag und es kam die erste Einladung, dort vor einem breiterem Publikum zu spielen. So wurde für diesen Auftritt ein dritter Mann für den Bass hinzugenommen, der allerdings nichts weiter mit der Szene zu tun hatte. Dafür konnten Bahls und Alex aber einige Zeit seinen überaus guten Übungsraum im Haus seiner Eltern nutzen.
Geplant war außerdem ein Auftritt von „Idee Z“, welche aber dort nicht erschienen sind. So sorgte „Spreegeschwader“ alleine für die musikalische Unterhaltung.


Weitere Auftritte (1995 - 1996)


Dann ging es Schlag auf Schlag. Beinahe jedes Wochenende wurde die Band eingeladen und so spielten sie in der Anfangszeit mit Bands wie „Chaoskrieger“, „Sturmtrupp“, „Doitsche Patrioten“, „Kraftschlag“ und vielen anderen. Die häufige Live-Präsenz steigerte natürlich den Bekanntheitsgrad, und so warteten natürlich viele Leute auf einen ersten Tonträger der Band.


Das erste Album: Eisern Berlin“ (1996)


Eigentlich hatte die Band noch gar keine Ambitionen eine CD aufzunehmen. Zum einen war ja in diese Richtung überhaupt nichts geplant, da man ja nur so vor sich hin musizierte. Zum anderen hielt man die eigenen Fähigkeiten noch lange nicht für ausreichend, um eine CD raus zu bringen.
Geplant war jedoch ein neues Demo, welches man wegen der besseren Qualität in einem Studio aufnehmen wollte. Kontakte hatte man bereits in Bremen mit Steffen, der ja mit Brandy (Endstufe) ein eigenes Plattenlabel (Hanse Records) führte. Also ging der erste Anruf Richtung Bremen, um sich nach einem Studio und deren Kosten zu erkundigen. Die Kosten für ein Demo wären wohl die Gleichen gewesen, wie für eine CD und nachdem Steffen und Brandy unsere Proberaum-Demos gehört hatten, machten sie den Vorschlag, gleich eine CD mit „Spreegeschwader“ zu produzieren. Also wurde ein Vertrag über 2 CDs mit „Hanse Records“ gemacht und fleißig geprobt.
Im März 1996 begab man sich dann ins „Hawkeye Studio“ bei Bremen, wo auch schon Bands wie „Endstufe“, „Störkraft“ und „Werwolf“ ihre Alben aufgenommen hatten. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, da Bahls und Alex überhaupt keine Ahnung hatten, wie die Arbeit im Studio von statten geht. Da traf es sich natürlich gut, dass Brandy während des Studioaufenthaltes anwesend war und man von den Tipps und Erfahrungen profitieren konnte. Entgegen allen Gerüchten hatte Brandy nicht einen einzigen Ton auf dieser CD eingespielt. Lediglich die „Chorknaben“ des Backgroundgesangs bestanden aus Steffen, Brandy, Bahls und Alex. Letzterer wurde auf der CD umgetauft und so stand auf der CD: Axel!
Nach nur 3 Tagen waren die Aufnahmen abgeschlossen, aus heutiger Sicht unvorstellbar. Ein vierter Tag wurde für das Abmischen der 13 Lieder benötigt.
Und so erschien das Debut-Album „Eisern Berlin“ im Sommer 1996 auf dem Bremer Label „Hanse Records“ und war ein voller Erfolg.


Mini-CD: Bleib wie Du bist (1996)


Die Idee, diese 3 Lieder für eine Mini-CD abzuzwacken, kam von „Hanse Records“. Die Idee, nach der Veröffentlichung des ersten Albums weiteres Material (in Form dieser Mini-CD) nachzulegen, fand auch in der Band Zuspruch und so erschien kurz darauf die MCD „Bleib wie Du bist“. Aus heutiger Sicht würde man keine weitere MCD mit solch kurzer Spielzeit veröffentlichen.


Neue Bandmitglieder (1996 - 1997)


Kurz nach der Veröffentlichung der CD „Eisern Berlin“, welche ja nur von Bahls und Alex eingespielt wurde, stieg Rico (damals auch noch Gitarrist bei „Proissenheads“) bei „Spreegeschwader“ ein. Er übernahm den Bass, und so wurden die Auftritte in der Folgezeit natürlich immer besser, da das Line-Up der Band nun komplett war. Zur weiteren Verstärkung und besserer Live-Performance holten sie sich noch einen jüngeren Gitarristen mit ins Boot. Somit war Alex nur noch für den Gesang zuständig.


Sampler-Beitrag (1997)


Die Band war auch im Jahre ´97 viel auf deutschen Bühnen zu sehen, aber auch ein weiterer Studiobesuch stand an. Und so ging die Band in ihrer Vier-Mann-Besetzung erneut ins „Hawkeye Studio“ um ihre Beiträge für den „Ersten Mitteldeutschen Sampler“ und „Keep it White – Vol.3“ aufzunehmen. Beide CDs erschienen dann auch kurz darauf.


Das zweite Album: Orientexpress (1998)


In der gleichen Besetzung ging man auch für das zweite Album ins Studio. Allerdings hatte sich einiges geändert. Die Band hatte nun ihren eigenen Proberaum in Lichtenberg. Dieser „Übungskeller“ wurde über Jahre auch von weiteren Namenhaften Bands aus Berlin und der ganzen Welt genutzt. So waren unter anderem Mitglieder der „Blue Eyed Devils“ (USA) und „Involved Patriots“ (Kanada) bei einigen „Jam-Sessions“ anwesend.
Die Jungs von „Hanse Records“ bestanden allerdings darauf, dass man zu den Aufnahmen der „Orientexpress“ in ein anderes Studio fahren musste. Das passte der Band eigentlich gar nicht, da man mit Jeff aus dem „Hawkeye Studio“ schon ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. So fuhr man also ins „Studio X“ und nahm in rekordverdächtigen 3 Tagen, inklusive Abmischen, das zweite Album auf. Aus heutiger Sicht das schlechteste Album der Band, aber auch heute gibt es noch viele begeisterte Hörer dieser Scheibe.


Split-CD mit Storm: Indiziert (1998)


Kurz nach der Veröffentlichung des zweiten Albums trennte man sich von dem Gitarristen, da die Band für ihn wohl eher eine Belastung darstellte.
Es kam die Anfrage aus dem hohen Norden, ob Interesse besteht mit der schwedischen Band „Storm“ eine Split-CD aufzunehmen. Das Interesse bestand, und nachdem Alex wieder die Gitarre in die Hand genommen hatte, begannen die Proben für die neuen Lieder. Allerdings beschloss man, sich wieder in das „Hawkeye Studio“ einzumieten. Aus heutiger Sicht nicht unbedingt die beste Idee, da andere Studios damals schon weitaus professioneller arbeiteten. So ist man heute nicht allzu zufrieden mit den Aufnahmen. Dazu kam, dass im Presswerk etwas schief gelaufen sein muss, da zwei Lieder von „Spreegeschwader“ mittendrin von einem „Kratzen“ unterlegt sind. Auch das Frontcover gefiel der Band nicht wirklich gut.


Harte Zeiten (1998 - 2000)


Dann begann eine wirklich harte Zeit für Spreegeschwader. Der Proberaum der Band wurde gekündigt, und die Suche nach einem neuen Raum erwies sich als besonders schwierig. Man mietete sich nach langer Zeit in irgendeinem kleinen Keller einer Musikschule ein.
Genau in dieser Phase kam der neue Gitarrist Motte hinzu. Allerdings funktionierte die Zusammenarbeit zwischen Motte und Rico nicht wirklich gut, und nach etlichen Querelen verließ Rico die Band, nachdem er auch schon bei „Proissenheads“ die Gitarre an den Nagel gehangen hatte.
Das nächste Problem entstand, als Motte ausgerechnet in dieser Anfangszeit seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ableisten musste. Somit war an regelmäßiges Proben nicht zu denken und man dümpelte vor sich hin. Auch an Live-Auftritte war in dieser Zeit nicht zu denken. Es war wirklich eine schwere Zeit, doch aufhören wollte niemand…


Neuer Proberaum (2000)


Aufwärts ging es erst wieder, als die Band im Proberaum einer anderen Berliner Band unterkam. Auch dieser Proberaum kann als legendär bezeichnet werden, wenn man bedenkt wer sich dort alles die „Klinke“ in die Hand gab…
Dort entstand auch die Idee zur „Best of CD“.
Hintergrund dieser Idee war die Trennung von „Hanse Records“, welche die Rechte der „Spreegeschwader“ Produktionen an „Wotan Records“ verkauften, ohne vorher ein Wort mit der Band zu sprechen. Und so war der nächste Schritt der Weg zum Rechtsanwalt.
Zwei große Rechtsanwaltskanzleien für „Urheberrecht“ stellten dann auch fest, dass der Verkauf der „Rechte“ nicht rechtmäßig war. Somit hatte die Band alle Urheber- und Vertriebsrechte selber in der Hand.
Das Problem war nur, dass „Wotan Records“ die Nachauflage der „Eisern Berlin“ und „Orientexpress“ schon in Auftrag gab. Also wurde „Wotan Records“ der Verkauf dieser Nachauflage gegen entsprechende Tantiemenzahlung gestattet.


Best of -Album: Reichshauptstadt (2001)


Man merkte relativ schnell, dass sich der musikalische Stil der Band extrem wandelte. Es gab zwar reichliche Diskussionen über den weiteren Verlauf, aber mit den Fähigkeiten von Motte war es unmöglich, am alten Stil festzuhalten. Und irgendwie wollte das auch keiner.
Da man ja nun alleine über alle Rechte der Band verfügte, entschloss man sich folgende Idee umzusetzen: Man wollte nach dem Abverkauf der Nachauflagen die weitere Produktion dieser Tonträger einstellen und stattdessen die alten Lieder neu einspielen, um den Leuten damit anzudeuten, in welche Richtung es musikalisch gehen wird.
So arrangierte man die bekannten Lieder neu und verlieh dem ganzen mehr Tempo und Härte. Die beiläufige Bezeichnung auf der CD traf den Nagel auf den Kopf: Schneller – Härter – Lauter !
Dieses Album erschien 2001 in Co-Produktion bei „Pühses Liste/Wotan Records“.


Live-Album: Live xxxx (2002)


Es lief wieder alles super und es entstanden auch schon die ersten neuen Lieder. Auch live spielte die Band wieder öfter und so nahm man auch die Einladung zum Pressefest der Deutschen Stimme von Jens Pühse dankbar an.
Durch den Umstand, dass diese Veranstaltung eine legale Großveranstaltung einer wählbaren Partei ist, konnte man sich auch professionell vorbereiten. So war man im telefonischen Kontakt mit den sehr professionell arbeitenden Tontechnikern, welche für die Bühne und Tontechnik verantwortlich waren. Es wurde alles an technischem Gerät rangefahren was gewünscht wurde, inklusive Geräte um den Auftritt mitzuschneiden. Solche Vorbereitungen kennt man ja bei „konspirativen Untergrundkonzerten“ eher nicht. Die Ungewissheit eines Polizeieinsatzes lässt solch ein finanzielles Risiko gar nicht zu.
Das Konzert war ein voller Erfolg und auch für die Band ein großes Erlebnis. Die Gelegenheit „Open Air“ auf einer riesigen Bühne mit Licht- und Nebeleffekten und großartigem Publikum zu spielen hat man in unserem Musikbereich ja eher selten.
Auch die Aufnahmen waren sensationell und so versuchte man „soundtechnisch“ alles rauszuholen, was möglich ist und begab sich mit den Aufnahmen nochmals ins Studio.
Produziert wurde die CD in Eigenregie. Den Vertrieb der auf 1488 Stück limitierten CD übernahm „Wotan Records“.
Es war die erste CD in der Rechtsrockbewegung, welche in einer DVD-Box erschienen ist. Auch die kostenlos beigelegten Extras wie Anstecker und Aufkleber waren derzeit einmalig und streng limitiert.
Die CD wurde 2004 wegen Jugendgefährdung indiziert, obwohl sie seit 2003 ausverkauft war. Trotzdem reichte die Band 2004 Klage gegen die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) ein, da die Begründungen für die angebliche Jugendgefährdung nicht ausreichend sein werden. Ein Gericht wird sich nun damit befassen, allerdings kann es Jahre dauern, bis man zu einem Urteil kommt. Die Mühlen mahlen langsam, besonders in unseren Fällen…


Das dritte Vollalbum: Indiziert (2003)


So langsam kristallisierte sich auch die musikalische Richtung heraus und man ahnte auch schon, dass die neue Gangart nicht bei jedem Hörer ankommen würde. Aber trotzdem zog die Band ihr „Ding“ durch und so ging man im Sommer 2003 für das neue Album ins Studio. Diesmal nahm die Band alles komplett selbst in die Hand. Waren sie schon zuvor für die Gestaltungen der Booklets verantwortlich, übernahmen sie diesmal auch die komplette Produktion sowie den Vertrieb.
Man war bestens vorbereitet. Die CD-Gestaltung war bereits vor dem Studio abgeschlossen und so wurde ein teures Foto-Shooting anberaumt, um dem Konzept der CD-Gestaltung ein professionelles Äußeres zu geben. Auch ließ man eigens für diese CD einen Papp-Schuber anfertigen in dem das Jewel-Case steckte, was bis dato auch einmalig war.
„Spreegeschwader“ gingen ganz deutlich neue Wege und das merkte man auch an der Musik.
14 Tage Studioaufenthalt hatte die Band eingeplant, dann sollten die Lieder für das Album fertig eingespielt sein. Es war eine sehr harte und aufwendige Arbeit, welche sich aber gelohnt hat. Sound- und Aufmachungstechnisch hatte die Band neue Maßstäbe gesetzt.


CD-Release Party (18.08.2003)


Nur ca. 4 Wochen nach Beendigung der Aufnahmen, hielt man die erste Eigenproduktion in den Händen. Und das musste natürlich gefeiert werden.
Man mietete also einen Saal, organisierte Getränke, Grills und Grillfleisch und meldete das ganze offiziell beim Bezirksamt an, obwohl private Feierlichkeiten auf privatem Gelände nicht anmeldepflichtig sind. Aber sicher ist sicher !!!
Die Party mit ca. 100 Gästen war ein voller Erfolg, obwohl am späten Abend rund 200 Beamte u.a. des Landeskriminalamts und der Sondereinheit „Politisch Motivierte Straftaten“ (PMS) das Gelände stürmten. Nach einer kurzer Ansprache und der Feststellung, dass weder verbotene Musik gespielt wurde noch verbotene Zeichen getragen wurden, verließen die Beamten das Gelände und es wurde bis morgens um 10 Uhr weitergefeiert. Lediglich die Presse überschlug sich wieder mit Nachrichten über ein angeblich geplantem „Rudolf-Heß-Gedenkkonzert von „Landser“ und „Spreegeschwader“. Und die Antifa war auch empört, dass die Polizei die bösen Menschen einfach weiter feiern ließ. So kann’s gehen…


Ausreiseverbot (2004)


Bereits 2002 versuchten LKA und Verfassungsschutz mit Hilfe eines Ausreiseverbotes, die Band „Spreegeschwader“ daran zu hindern an einem Konzert in Ungarn teilzunehmen. Die Band spielte allerdings einige Wochen später rotzdem ein großartiges Konzert mit riesiger Stimmung in Ungarn! Was allerdings übel aufstieß, war die Tatsache, dass man einer legalen Band mit derartig „DDR-lastigen“ Methoden die Reisefreiheit einschränkt. Ob es auch noch den Schießbefehl gibt, sollte die Band unerlaubt die Staatsgrenze überschreiten ???Auch die Androhung durch unser Rechtsanwaltsbüro, gerichtliche Schritte einzuleiten, hielt die Beamten nicht davon ab, erneute Ausreiseverbote auszusprechen. Diese wurden so kurzfristig (1 Tag vor Reiseantritt) überreicht, dass die Zeit für ein Eilverfahren nicht ausreichte.
So reichte die Band im Frühjahr 2004 Klage gegen das „Einwohnermeldeamt Berlin“ ein, welches immer brav den Anweisungen des Verfassungsschutzes folgte die Band daran zu hindern, Zitat: “dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland in erheblichen Maße im Ausland zu schaden“. Keine Sorge BRD, dass macht Ihr doch selber ganz gut !


Konzert in Berlin (2004)


Nachdem der Verfassungsschutz in ihrem Bericht bekannt gab, dass es 2003 zu keinem Konzert in Berlin kam, müssen sie für 2004 mindestens EIN Konzert verkünden. Denn es kam zu einem kleinen (aber feinen!) Auftritt von „Die Lunikoff Verschwörung“ und „Spreegeschwader“ in Berlin/Lichtenberg. Die Presse überschlug sich zwar wieder mit Nachrichten über ein von Polizei und SEK verhindertes Konzert, verschwieg aber, dass die grandiosen Auftritte beider Bands erfolgreich über die Bühne ging bevor das SEK über die Zäune sprang (besser gesagt: über die Zäune fiel !!!). So beschlagnahmte man zwar noch die Bass-Gitarre von „Spreegeschwader“ mit der Begründung der „Gefahrenabwehr“. Sehr fraglich, besonders bei der Tatsache, dass es sich bei „Spreegeschwader“ um eine legale Band handelt, gegen die noch keinerlei Verurteilungen vorliegen. Also müssen sich nun wieder Gerichte mit der Vorgehensweise der Berliner Polizei befassen. Es wurde Klage Nr. 3 eingereicht !!!


Weitere Indizierung !!! (2004)


Am 30.10.2004 folgte nach der Indizierung der „Live-CD“, die Indizierung des aktuellen Albums. Man sorgte mit nur 2 Indizierungen dafür, dass es keine Alben der Band „Spreegeschwader“ zu kaufen gibt. Denn die Indizierung der „Live-CD“ wurde mit 3 Liedern begründet, welche sich allesamt auf den jeweils existierenden Alben „Eisern Berlin“, „Orientexpress“ und der „Best of 95-01“ befinden. Ein Schelm, wer sich böses dabei denkt! Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass man sich bei der aktuellen Indizierung voll ins Zeug legte und zu einem Rundumschlag ausholte.
Das Ergebnis: Die Hälfte der Lieder fielen dem Indizierungswahn der BpjM zum Opfer ! Die Begründungen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es offensichtlich ist, welches Geistes Kind diese Behörde ist. Klage Nr. 4 gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die BpjM, wurde eingereicht, man hat ja sonst nichts zu tun…


Hausdurchsuchungen und Hetze der Medien (2004)


Nachdem schon einige Tage in der Presse berichtet wurde, dass der allseits beliebte Polizeidirektor Professor Knape bedroht wird und ein Hass-Lied der Band „Spreegeschwader“ produziert und veröffentlicht wurde, schlugen die Beamten am 14.12.2004 zu. Ausschlaggebend war „natürlich nicht“ (!) das Loblied auf Herrn Professor Knape, sondern eine angebliche Urheberrechtsverletzung auf dem Gemeinschafts-Tonträger „Hier tobt der Bär“, bei dem möglicherweise auch die Einleitung des „Rosaroten Panters“ zu hören ist. Außerdem wird der Band Volksverhetzung vorgeworfen, da sich angeblich ein Lied von „Spreegeschwader“ auf einem Tonträger befindet, welches der damaligen Band „Landser“ gewidmet wurde. So wurden alle Wohn-, Aufenthalts- und Gewerberäume der Band durchsucht und etliche „Beweismittel“ beschlagnahmt. Unter anderem alle Computer, Geschäftsunterlagen, sowie mehrere hundert CDs „Hier tobt der Bär”. Auch die Medien zeigen mal wieder ihr wahres Gesicht und berichten in Bild und Ton von den Bandmitgliedern, den Wohnorten, dem Proberaum, sowie des Ladengeschäftes. Erste Aufrufe zu Gewalttaten gegen „Spreegeschwader“ finden sich auf etliche Internetseiten. Das größte Problem dieser Aktion war allerdings der Umstand, dass alle Grafikarbeiten zu dieser CD beschlagnahmt wurden, welche wenige Tage später zur Druckerei gegangen wären. Zufall ???

Allerdings wären „Spreegeschwader“ nicht „Spreegeschwader“, wenn sie nicht auch diese Hürde nehmen würden. Uns so wurde in nur 48 Stunden die gesamte Aufmachung dieser CD neu gestaltet. Eine Arbeit die zuvor in monatelanger Arbeit vorbereitet wurde !

 

2005

 

Nachdem die CD „Einjahrzehnt“ gerade noch rechtzeitig im Jubiläumsjahr erschienen ist, kam es auch schon zu einer Zwangspause, da sich der Schlagzeuger die Hand gebrochen hatte und bis zur vollständigen Genesung etliche Wochen vergingen.

Geplant war, im Jahr 2005 nicht großartig an neuen Liedern zu arbeiten, sondern ein ausgewähltes Programm vorzubereiten, um in diesem Jahr vorrangig live aufzutreten. Leider boten sich nicht gerade viele Auftrittsmöglichkeiten an, und als dann noch ein Musikprojekt in kürzester Zeit eingespielt werden musste, kam die Band „Spreegeschwader“ deutlich zu kurz.

Erst im Sommer 2005 war die Band wieder halbwegs fit, um Konzertangebote anzunehmen.

 

Album:

Spreegeschwader 96-98 / Die ersten Jahre

und  Re-Release „

Spreegeschwader - Reichshauptstadt“

Anlässlich des 10-jährigen Bandjubiläums und auf Grund der andauernden Nachfrage hatte die Band beschlossen, einen Tonträger mit den ersten Veröffentlichungen von Spreegeschwader aus den Jahren 1996 bis 1998 neu aufzulegen.

Vor allem die unaufhörliche Indizierungswut der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) hatte die Jungs ja fast zu dieser Veröffentlichung getrieben, da sie es durch die letzten beiden Indizierungen geschafft hat, alle „Spreegeschwader“ Tonträger vom Markt zu verbannen (ausgenommen das kürzlich erschienende Album "Einjahrzehnt").

Zwar laufen gegen sämtliche Indizierungen bereits Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch die BpjM), allerdings wissen wir alle nur zu gut, wie langsam Justicias Mühlen mahlen können, besonders wenn es um die Wahrnehmung der Meinungsfreiheit aus unseren Kreisen geht.
Die Indizierungsbegründungen dieser Institution sind ein Hohn und entbehren jeglicher geschichtlicher Kenntnis, so dass man hier auch ohne genaue Betrachtung erkennen kann, welches Geistes Kind dort waltet.
Zugleich bot dieser Tonträger die Möglichkeit ein bisher unveröffentlichtes Lied aus dem Jahre 1998 doch noch zu veröffentlichen.

Ebenfalls neu aufgelegt wurde die ehemalige Pühse/Wotan-Produktion der schon mal im Jahre 2001 erschienenden „Best of“ CD. Durch die Indizierung der „Live CD“ etwas abgespeckt, dafür mit 8 Live-Liedern vom „DS Pressefest 2002“ aufgefüllt, gab es hier noch mal die komplett neu eingespielten Lieder aus den Jahren 1995 bis 2001.

 

 

Konzert am 09.07.2005:

Motto: Rock gegen Repressionen


Geplant waren: Confident of Victory (D), Selbststeller (D), Spreegeschwader (D), Terroritorium (D) und Armco (Italien)


Wegen des rechtswidrigen Verhaltens der Stadt Lübeck (Kündigung eines ordnungsgemäß für eine Musikveranstaltung angemieteten Saales der Stadt) musste das Konzert leider ausfallen. Nach Androhung der Polizei, den Saal zu stürmen, beugte man sich der „Rechtsstaatlichkeit“ und plante kurzerhand um.

Und wer nationale Bürger nicht friedlich im Saal feiern lassen möchte, musste erleben, wie eben diese Bürger die Straßen und öffentlichen Plätze für sich eroberten. Rund zweihundert verhinderte Konzertgäste trafen sich einfach zu einer Freiluftparty auf die Kurpromenade von Lübeck-Travemünde; im Schatten des international renommierten Nobel-Hotels „Maritim“, welches prompt „aus Sicherheitsgründen“ seine Eingänge verschloss, aber irgendwie so blöd war, den separaten Eingang seiner Bar offen zu lassen.

 

Linksextremistischer Angriff auf nationalen Musiker

 

Am Sonnabend, den 27.08.05 versammelten sich gegen 13.00 Uhr etwa 20 – 30 vermummte „Antifaschisten“ vor der Wohnung des Spreegeschwader-Schlagzeugers und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Schöner Wohnen ohne Nazis“. Mit einem Megaphon wurde dann lautstark verkündet: „Achtung, Achtung, in ihrer Nachbarschaft wohnt ein stadtbekannter Neonazi !“

Außerdem wurden im gesamten Wohngebiet Plakate verklebt und Flyer in Briefkästen und an Autoscheiben verteilt, dessen Inhalt auch vor der Haustür des Schlagzeugers vorgetragen wurde. Nach ca. 10 Minuten verschwand der unangemeldete Aufzug mit lautem „Nazis raus“ Gebrüll.

Die von den Nachbarn gerufene Polizei konnte natürlich keine Täter in der unmittelbaren Umgebung ausfindig machen.

 

Demo gegen

Spreegeschwader-Laden

 

Großer Sonderverkauf von "On the Streets" durch Polizeiwillkür verhindert

Einsatzleiter Michael Scharf hat seine eigenen Gesetze / 49 Festnahmen

Es war ja eigentlich vorauszusehen, alle Bemühungen in irgendeiner Weise die Polizeiführung dazu zu bewegen, sich auf eine kooperative Zusammenarbeit einzulassen sind kläglich gescheitert. Mit "kooperative Zusammenarbeit" sollte eigentlich auch nur die klare Forderung vermittelt werden, dass sich sowohl die Kunden des "On the Streets" an die geltenden Gesetze halten, als auch die sich im Einsatz befindlichen Polizeibeamten. Erstere haben ihre Aufgabe vorbildlich erfüllt, letztere haben komplett versagt.

Beginnen wir aber mit dem Antrag auf Sondernutzung, den der Betreiber des Geschäftes (seines Zeichens Sänger von „Spreegeschwader“) beantragt hat, damit sich die Besucher des Geschäftes auch vor dem Laden aufhalten können. Der Antrag wurde von der Stadt Hennigsdorf abgelehnt, da "mit verstärkten Rad- und Fußgängerverkehr zu rechnen ist", welcher durch die Kunden und Gäste unweigerlich "zu einer dauerhaften Behinderung" führt.

Tatsächlich konnte überhaupt kein Rad- und Fußgängerverkehr stattfinden, da sich zu der Zeit eine Baustelle im gesamten Bereich vor und neben dem Geschäft befand.

Schließlich erging einen Tag vor dem Sonderverkauf eine Ordnungsverfügung der Stadt Hennigsdorf ein, welche untersagte, das Geschäft am 17.09.05 in der Zeit von 15 - 17 Uhr geöffnet zu halten. Rechtlich muss allerdings der gewerbliche Betrieb uneingeschränkt gewährleistet sein. Dies wird man nun per Feststellungsklage nachträglich feststellen lassen.

Was dann am Tag der „Antifa-Demo“ folgte, kann man dann kaum noch beschreiben, denn eigentlich hätte der Verkauf von 10 bis 15 Uhr und von 17 bis 20 Uhr stattfinden können. Allerdings lies Einsatzleiter Michael Knape, Verzeihung, ich meine Einsatzleiter Michael Scharf alle Ortseingänge ab 10 Uhr abriegeln und lies keinen potenziellen Kunden des "On the Streets" nach Hennigsdorf und erteilte 126 Personen einen Platzverweis für die gesamte Stadt. Ein Vorgehen, das zu einer erheblichen Geschäftsschädigung führte und natürlich völlig rechtswidrig war.

Man gestatte also, das Geschäft geöffnet zu haben, verbot aber der Kundschaft den Zutritt nach Hennigsdorf.

Ca. 50 Personen fanden dennoch einen Weg zum Laden und hielten sich derweilen auf dem Hof des Geschäftes auf, welcher mit Bänken, Tischen und reichhaltigen Getränken und Speisen ausgestattet war.

Doch auch der Aufenthalt dieser Personen wurde mehrmals, aber erfolglos, versucht zu unterbinden. So wurde mit allen Mitteln versucht jemanden zu finden, der den Aufenthalt auf dem Hof verbieten kann. Es wurde permanent Druck auf den Vermieter und auf die Anwohnern ausgeübt.

Da das alles nicht fruchtete, wurde die Ordnungsverfügung einfach mündlich erweitert. So hatte das Geschäft nicht nur zwischen 15 und 17 Uhr geschlossen zu bleiben, sondern alle Personen müssen sich in der Zeit vom Grundstück entfernen. Eine völlig rechtswidrige Maßnahme, welche dann "auch mit Gewalt durchgesetzt werden würde", so der Einsatzleiter. Der Aufenthalt im Gewerbegebiet, in der besagten Zeit, wurde angeordnet. Zugesagt wurde aber auch, dass das Geschäft um 17 Uhr wieder geöffnet werden kann und alle Personen sich wieder im und vor dem Geschäft aufhalten können.

In der Zwischenzeit wurde eine Demonstration "gegen Polizeiwillkür" im Nachbarort Velten angemeldet. Um diese Demonstration zu unterstützen, begaben sich die Leute am Geschäft nicht in das Gewerbegebiet, sondern entschlossen sich zum Bahnhof zu gehen, um von dort nach Velten zu gelangen. Und schwupps, erhielten alle Leute nun doch noch Platzverweise für Hennigsdorf, obwohl sie sich ja eigentlich eben noch im Gewerbegebiet aufhalten sollten. Genau in diesem Moment wurde die Demonstration in Velten rechtswidrig untersagt und ca. 50 Personen am Bahnhof Velten in Gewahrsam genommen. Außerdem riegelte die Polizei nun auch noch die Stadt Velten ab und verhängte Platzverweise für den gesamten Stadtbereich. Unglaubliche Vorgehensweisen, für die sich Herr Scharf noch zu verantworten hat.

So wurde die im Anschluss des Sonderverkaufes angekündigte "Feierlichkeit" nun vorverlegt und so begaben sich alle Leute gegen 17 Uhr in die vorgesehene Gaststube. So ließ man den Tag dann mit ca. 70 Leuten gemütlich ausklingen. Später trafen auch noch die in Gewahrsam genommenen Leute ein, und man saß bis in die Morgenstunden bei guter Musik zusammen.

 

Verhandlung bei der Bundespruefstelle fuer jugendgefaehrdende Medien (BPjM) am 06.10.05 in Bonn

„Spreegeschwader – Die ersten Jahre“ und „Spreegeschwader – Einjahrzehnt“

Die Indizierung beider CDs wurde abgelehnt !

Neben dem Innenminister von Brandenburg, dem LKA Sachsen (mit eigener Auswertungsstelle für rechtsextreme Tonträger), ist auch die Senatsverwaltung für Inneres (Abteilung Verfassungsschutz) in Berlin sehr damit beschäftigt, Indizierungsanträge bei der BPjM einzureichen. Sehr auffällig hierbei ist, dass in letzter Zeit alle Lieder der betroffenen CDs akribisch durchleuchtet werden, um dann eine eigene Interpretation der Texte darlegen zu können. Und auch hier ist besonders auffällig, dass die Auslegung der Textaussagen nur in eine Richtung gehen, und egal wie mehrdeutig und interpretationsfähig die Texte auch sind: Die Senatsverwaltung, unter Federführung von Frau Schadow, kommt zu dem Ergebnis, dass die Lieder als Werbung für den Nationalsozialismus verstanden werden können, Gewalt verherrlichend und rassistisch sind. Eine andere Möglichkeit kommt nicht in Betracht. Und so werden in die Texte Behauptungen hinein interpretiert, die so an den Haaren herbeigezogen sind, dass man sich nur an den Kopf fassen kann. Selbst Lieder ohne jeglichen politischen Hintergrund müssen „verschlüsselte Botschaften“ beinhalten. Es ist schon erbärmlich, mit welchen Mitteln versucht wird, nationale Musiker zu kriminalisieren. So fuhr die Band mit den Rechtsanwälten, bestens vorbereitet und mit etlichen Vergleichsmaterial aus Wissenschaft, Politik, Medien und Tonträgern aus dem „Mainstream-Bereich“, wieder mal nach Bonn, um das 12er-Gremium davon zu überzeugen, dass es sich bei den Texten um reine Meinungsäußerungen handelt, welche weit davon entfernt sind, jugendgefährdende Inhalte zu haben. Und so wurde die Indizierung beider CDs abgelehnt. Eine andere Bewertung der Lieder wäre auch nicht tragbar gewesen. Obwohl auch das nicht besonders ungewöhnlich gewesen wäre, im Hause der BPjM. So blieb uns der Gang vor Gericht erspart und bescherte der Senatsverwaltung für Inneres die 3. Schlappe in Folge gegen Panzerbär Records. Das 12er-Gremium sah nach insgesamt 29 gehörten Lieder von „Spreegeschwader“ auch relativ unentspannt aus.

 

Konzert: 22.10.05 in Bayern

Trotz etlichen Problemen, unregelmäßigen Proben und ausgefallenen Konzerten, fand am 22.10.05 endlich mal wieder ein Konzert statt.

Allerdings gab es im Vorfeld auch wieder mächtig viele Probleme, und so musste Bahls leider kurzfristig absagen.

So musste mal wieder in 3 Proben die „Metal-Mühle“ Erwin sich das ganze „Spreegeschwader“-Programm reinziehen, damit die Band dann mit Aushilfsdrummer in Bayern auftrumpfen konnte. So wurde trotz einiger „Patzer“ ein gutes Set runtergespielt und das Publikum war begeistert.

Hier mal eine Meinung aus einem Forum:

„Als nächstes kam die Band, was ich als Spreegeschwader noch nie live gesehen hab und mich deshalb schon sehr darauf freute. Schon beim Betreten der Bühne wurden die Jungs von zahlreichen "Eisern Berlin" rufen der Zuhörer empfangen und vom ersten Lied an haben sie den Leuten eingeheizt und spielten alle Lieder 1:1 wie auf der Cd nach. Ich war begeistert. Kannte zwar die Live-Cds aber da kamen sie nicht halb so geil rüber wie wenn sie tatsächlich auf der Bühne stehen. Offensichtlich (hab's nur am Rande mitbekommen) hat man sich einen Aushilfstrommler geliehen. Wenn das wirklich der Fall war, dann fällt mir die Kinnlade doch bis zum Boden runter, denn dieser spielte die Lieder 100% genauso wie der original Trommler.... Also entweder hört der Tag und Nacht Spreegeschwader , dass er die Lieder auswendig kann, oder es war nicht das erste mal, dass der eingesprungen ist. Dennoch faszinierend. Lieder wie "Spreegeschwader", "Schenkt die Bastarde der Medizin" und andere, waren Auslöser für einen gewaltigen Pogo, wo sich auch jeder zweite Plastikbecher in der Luft befand. Beide Daumen hoch!“

Zwar konnte man kurze Zeit darauf einen ausführlichen Fernsehbericht mit versteckt aufgenommenen Film- und Tonmaterial sehen, allerdings war das Interesse an der Band eher gering. Da scheinen die legalen Texte wohl nicht den gewünschten Abschreckungseffekt haben.

 

Urteil wegen Urheberrechtsverletzung #1:

Spirit of 88 Totale Kontrolle

Weiter ging der Spaß mit der „Künstlerin“ Bettina Wegner, welche durch das LKA Sachsen darüber informiert wurde, dass der „Spreegeschwader“-Frontmann auf seinem Solo-Projekt „Spirit of 88 – Totale Kontrolle“ wohlmöglich ihren Text verwendet hat. Nachdem das Landgericht Leipzig allerdings einen zu großen Unterschied in den beiden Texten „Sind so kleine Hände“ (Bettina Wegner) und „Unsere Kinder“ (Spirit of 88) festgestellt hatte, zog Frau Wegner ihre einstweilige Verfügung zurück. Dennoch klagte Frau Wegner nun vor dem Landgericht Berlin, da die NPD Sachsen die Urheberrechtsverletzung anerkannt hatte (das Lied war ursprünglich auch auf der „Schnauze voll…“ CD drauf) und 5.000,00 EUR Schmerzensgeld zuzüglich Rechtsanwaltskosten an die „Künstlerin“ bezahlt hatte. Das Landgericht Berlin verurteilte nun den Künstler (so steht's im Urteil!) Alex zu ebenfalls 5.000,00 EUR + Rechtsanwaltskosten. Allerdings legte Alex Einspruch gegen das Urteil ein und wurde dann aber im Dezember 05 rechtskräftig verurteilt.

Somit war das Jahr 2005 nicht das erfolgreichste Jahr der Bandgeschichte…

 

Konzert in Karlsruhe: 21.01.06

 

Das Konzert in Karlsruhe mit den Bands „Brutal Attack“ (England), „Mistreat“ (Finnland), „Spreegeschwader“ (Berlin), „Selbststeller“ (Sachsen) und „Act of Violence“ (Bayern) wurde durch mehrere Hundertschaften der Polizei, nach dem zweiten Lied des Abends, gestürmt.

Dem folgte eine 6-stündige Polizeikontrolle jedes einzelnen der 450 Besucher.

Die Veranstaltung wurde beendet, alle Instrumente beschlagnahmt und alle Teilnehmer des Platzes verwiesen.

Die letzten Besucher verließen gegen 4 Uhr früh das Gewerbegebiet.

Fazit: Für’n Arsch !!! Rechtliche Schritte wurden eingeleitet und die Instrumente einige Tage später wieder ausgehändigt.

 

Konzert in Berlin: 03.03.06

Polizei verbietet Konzert von Skinheadband

Der Polizeipräsident in Berlin hat ein für Samstag geplantes Konzert der Skinheadband "Spreegeschwader" verboten. Nach eingehender Prüfung der über die Gruppe vorliegenden Erkenntnisse habe die Polizei befunden, dass von der Veranstaltung eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe, sagte ein Polizeisprecher.

Ermittler hatten herausgefunden, dass das Konzert in einem Lokal in der Schnellerstraße im Stadtteil Niederschöneweide stattfinden sollte. Der Kartenvorverkauf hatte bereits begonnen.

Die Skinheadband "Spreegeschwader" ist laut Polizei seit über zehn Jahren als rechtsextremistische Gruppe bekannt und gilt in der Szene als Nachfolger oder Stellvertreter der durch das Berliner Kammergericht als kriminelle Vereinigung verbotenen Gruppe "Landser".

Bei mehreren Konzerten sei es zu rechtsextremistischen Straftaten wie Absingen verbotener Texte, Zeigen des Hitlergrußes oder Verkauf von NS-Devotionalien gekommen.

(Quelle: rbb-online)

Professor Knape kümmert sich mal wieder persönlich um seine „schwarzen Schafe“!

Abgesehen davon, dass die Vorwürfe gegen die Band haltlos sind und sich nur auf Behauptungen stützen und absolut null auf nachweisbare Tatsachen, hat der Pächter des Lokals (gegen den richtet sich die Verbotsverfügung) Widerspruch per Eilantrag gestellt. Allerdings ohne Erfolg:

 

Verbotsverfügung bleibt bestehen

Der Widerspruch wurde abgelehnt !

 

Nach Erkenntnissen der Polizeibehörden kommt es bei Konzerten, so genannter „Skinhead-Bands“, angeblich immer zu Straftaten nach §86a StGB (Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und §130 StGB (Volksverhetzung).

Bei den aufgeführten Konzerten (der Großteil dieser Konzerte wurde allerdings im Vorfeld aufgelöst) wurden angeblich „Sieg Heil“ Rufe und das Tragen von verbotenen Kennzeichen festgestellt, meint das Verwaltungsgericht.

Die Gefahr, dass es im Falle eines Konzertes der Gruppe „Spreegeschwader“ zu erheblichen Straftaten kommen wird, ist so groß, dass dem nur durch ein Verbot begegnet werden kann.

 

 

Konzert in Berlin: 08.04.2006

Polizei beendet Rockkonzert

Ein Konzert zweier rechtsgerichteter Bands haben gestern Abend Beamte des Landeskriminalamtes beendet. Die Polizisten waren durch Ermittlungen auf die Veranstaltung in einem Clubhaus in Lichtenberg aufmerksam geworden. Dort hatten sich in den Abendstunden zirka 120 Personen versammelt. Gegen 22 Uhr 20 sperrte die Polizei das Gelände ab und beendete das Konzert vorzeitig.

(Quelle: Pressemeldung)

 Allerdings muss man dazu sagen, dass das SEK erst nach dem Auftritt von „Spreegeschwader“ das Gelände stürmte. Nachdem die halbe Wand des Clubhauses eingerissen wurde und dennoch Stand hielt, beschlossen die Beamten tatsächlich die Stahltür zu sprengen !!! Um die Zerstörungen in Grenzen zu halten, öffnete man schließlich die Tür. Ungewöhnlich für das SEK war sicherlich, dass beim Sturm ins Gebäude bereits alle Gäste auf dem Boden lagen.

Nachdem die drei Musiker der Gruppe „Spreegeschwader“ aus dem Gebäude gebracht wurden und die Instrumente sichergestellt wurden, konnte die Party weitergehen. Allerdings ohne die Jungs von „Spreegeschwader“, die drei erhielten einen Platzverweis ! Komische Vorgehensweise, aber Realität in der bundesdeutschen Hauptstadt…

 

Gericht entscheidet nicht ueber das Ausreiseverbot: 31.05.2006

Nachdem wir nun vor knapp 2 Jahren gegen unsere wiederholten Ausreiseverbote gerichtlich vorgegangen sind, kam es nun endlich zu einer Entscheidung.

Diese fällt leider sehr dürftig aus.

Mit dem Schreiben vom 10.04.2006 nimmt der Beklagte (das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten) den Bescheid vom 22.01.2004 (nämlich das Ausreiseverbot) zurück und erklärt die Hauptsache für erledigt. Punkt.

Somit wird vor keinem Gericht entschieden, ob das Ausreiseverbot zulässig war oder nicht.

 

Konzert in Franken: 26.08.2006

Mit: NS Chaos, Act of Violence, Spreegeschwader und Feldherren

Anlässlich des 30. Geburtstages eines Kameraden, lud das „Nordmanns Musikantenstadl“ zu einem kleineren Konzert mit ca. 300 Leuten nach Franken ein.

Bühne frei für Spreegeschwader. Vielen der Süddeutschen waren die Berliner ja noch nach ihrem letzten Auftritt in Bayern in guter Erinnerung, und man machte genau da weiter wo man aufgehört hat. Ein Knaller nach dem anderen, der achtarmige Mann an der Schießbude sowie der Herr mit den 20 Fingern an der Fiedel wussten voll zu überzeugen und zeigten wieder einmal was es heißt, sein Instrument zu beherrschen. Es klang alles 1zu1 wie auf CD, und das sorgte auch für richtig Stimmung. Mitgesungen konnte nur bei einigen wenigen Lieder werden, dafür war der Pogo aber umso besser. Mit "Fridericus Rex" beendeten sie einen wieder mal guten Auftritt.  

 

Konzert in der Schweiz: 09.09.2006

Mit: (geplanten) Frontalkraft, Legion of Thor, X.x.X., Spreegeschwader, Path of Resistance und Moshpit

Es ging ja, durch nicht ganz vorteilhafter Werbemaßnahmen des Veranstalters, schon einige Tage vorher groß durch die Medien:

 Hassmusik-Bands planen großes Konzert - Polizei ist alarmiert !

Was auch immer Behörden und Presse sich darunter vorstellen? Aber eine friedlichere und völkerverbindende Konzertveranstaltung ist mir kaum bekannt. Egal.

Aufgeschreckt durch die große Medienhetze war die Anreise der Besucher, sowie die der angekündigten Bands, nicht ganz unproblematisch. So wurden bereits am Freitagabend die ersten deutschen Bandmitglieder aus der Schweiz ausgewiesen. Die mitreisenden Kameraden bekamen ein Aufenthaltsverbot für den Kanton Bern.

Trotzdem versuchten auch die Jungs von Spreegeschwader ihr Glück und starteten Sonnabendfrüh Richtung Basel. Dort angekommen ging es, an den Schweizer Grenzposten vorbei, zu den Kameraden aus Deutschland und der Schweiz. Die Lage war etwas unüberschaubar. Die Jungs von Moshpit waren bereits wieder zurück in der Heimat, andere Leute wurden ebenfalls ausgewiesen und Frontalkraft wurden an der Grenze auch noch zurückgeschickt. Ein Ausweich-Konzert in Süddeutschland war auf die schnelle nicht durchführbar.

Wie auch immer, zum Abend betraten wir das Freigelände in einem wunderschönen Waldgebiet. Fehler und Probleme hin oder her: Was die Schweizer Kameraden dort auf die Beine stellten, war grandios. Der Ausweich-Veranstaltungsort wurde komplett von einem Bauzaun umstellt und mit planen abgehangen, eine große Bühne samt Musik- und Lichtanlage aufgebaut und ein 10m langer Tresen nebst Grill und Friteusen bereitgestellt. Trotz unverhältnismäßiger Polizeikontrollen haben es, trotz Verbotsgerüchten, 200 – 300 Leute zum Veranstaltungsort geschafft.

Den Anfang machten nun Legion of Thor, trotz der Problematik, dass der Schlagzeuger bereits am Freitag ausgewiesen wurde. So setzte sich kurzerhand der 2. Gitarrist ans Schlagzeug und so konnte wenigstens ein Teil der Lieder dargeboten werden. Als nächstes spielten Spreegeschwader ihr Set, dass durch die fehlenden Bands spontan etwas ausgeweitet wurde. Nach knapp 2 Stunden und endlosem Gesabbel verließen sie die Bühne und machten Platz, für die spontan eingesprungenen Jungs von „Indiziert“. Trotz 6-monatiger Probenpause nutzten sie ihren Heimvorteil klar aus und lieferten noch mal ein paar wahre Mitgröhl-Hits.

Unter diesen, für Schweizer Verhältnisse, üblen Umständen muss ich doch sagen, dass das Beste daraus gemacht wurde und es doch noch ein gelungener Abend wurde. Zu mindestens für die, die es zum Ort des Geschehens geschafft haben.

Bei der Rückreise in die „brd“ kam es dann noch zu einem recht komischen Vorfall. Die Grenzposten schauten bei der Personalien-Kontrolle ungläubig auf ihre Monitore. Mit dem Kommentar: “Hmm, falsche Richtung!“ wollten sie den Bands wohl anmerken, dass es wohl eine Ausreisebeschränkung gegeben hätte. Tja, der frühe Vogel fängt den Wurm…!

 

Konzert in Ungarn

Ausreiseverbot gekippt: 09.12.2006

Erneutes Ausreiseverbot für „Spreegeschwader“

Aber: Verwaltungsgericht entscheidet: Ausreiseverbot ist rechtswidrig ! 

Am Mittwoch, dem 06.12.2006 erhielten Mitglieder der Musikgruppe „Spreegeschwader“ zum wiederholten Male ein Ausreiseverbot, da der Verfassungsschutz davon ausgeht, dass die Gruppe bei einem Konzert im Ausland dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland erheblich schadet.

In den Jahren zuvor wurde der Bescheid jedoch so kurzfristig übergeben, dass es der Gruppe nicht gelang per Eilverfahren dagegen vorzugehen, weshalb man  versuchte nachträglich die Rechtswidrigkeit dieser gravierenden Einschränkung der Grundrechte vor dem Verwaltungsgericht Berlin festzustellen.

Der Antragsgegner, das Land Berlin, nahm vor dem Verwaltungsgericht Berlin das Ausreiseverbot zurück, da man offensichtlich nicht an einer gerichtlichen Klärung der Rechtmäßigkeit interessiert war.

Nun gelang es der Gruppe „Spreegeschwader“ vor dem Verwaltungsgericht Berlin per Eilverfahren die Verbotsverfügung zu kippen. Am Freitag, dem 08.12.2006 gegen 21.00 Uhr entschied die 37. Kammer, dass das Ausreiseverbot rechtswidrig war. Es fehlten ausreichend konkrete Tatsachen, aus denen geschlossen werden konnte, dass die Gruppe in einschlägiger Weise strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, die geeignet sein könnten, dem internationalen Ansehen der Bundesrepublik zu schaden.

Mangels konkreter Angaben konnten die Vorwürfe nicht überprüft werden, da der Verbotsverfügung nicht zu entnehmen war, wann und zu welchen Datum sich die Vorfälle ereignet haben, die der Gruppe vorgeworfen werden. Das Gericht hielt es ebenso für unwahrscheinlich, dass durch einen Auftritt bei einem Konzert in Ungarn rechtsradikale Meinungsäußerungen so nachhaltig bei dem nicht deutschsprachigen Publikum verbreitet werden würde, dass es zu der befürchteten Ansehensschädigung kommen kann.

Spreegeschwader „On the Road“ – trotz Ausreiseverbot !!!

Am Sonnabend ging es dann, wie geplant, los Richtung Budapest. Wieder dabei: Erwin als Aushilfsdrummer. Zwar versuchten eifrige Zollbeamte die Musiker aufzuhalten („Ihr fliegt heute nicht!“), doch machte man unmissverständlich klar, dass ein Richter mehr zu sagen hätte, als ein Beamter des Zolls. Schließlich hatte man den Beschluss des Verwaltungsgericht in der Tasche und nach etlichen Telefonaten und ungläubigen Kopfschütteln der Beamten, erhielt man die Ausweispapiere zurück. Einen „guten Flug“ wünschte man den Musikern nicht, dafür floss im Flugzeug erstmal flaschenweise Champagner !!!

Problemlos ging es zusammen mit „Legion of Thor“ in Budapest durch den Zoll und dann gleich ab zum Veranstaltungsort. Vor ca. 300 begeisterten Zuschauern spielten beide Gruppen mit 5 weiteren Bands aus Ungarn ein grandioses Konzert. Die Stimmung war riesig, die Anlage gut und nach sehr wenig Schlaf ging es Sonntagmittag wieder zurück. Allerdings gab es auch bei der Einreise wieder kurze Probleme mit dem deutschen Zollbeamten.

Alles in allem ein kurzes Wochenende mit viel Stress und Rennerei, aber mit dem Ergebnis, dass „Spreegeschwader“ wohl in Zukunft problemlos bei Auslandskonzerten teilnehmen darf.

 

Schauen wir mal, was das Jahr 2007 für Überraschungen mit sich bringt !!!

 


Alex, Bahls und Motte



ALLE RECHTE VORBEHALTEN!